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DUBARRY GRATULIERT TEAM DONGFENG ZUM SIEG

Sonntag, 24. Juni 2018 13:58:00 Europe/Berlin

SCHEVENINGEN – Es herrscht eine ausgelassene Stimmung, Zehntausende von Wassersportlern sind am Strand, auf den Kais und unzählige Boote sind auf dem Wasser. Die Segelhelden des Volvo Ocean Race wurden in Scheveningen groß bejubelt. Was für eine Fest und was für ein Spektakel nicht zuletzt von Team Dongfeng, das in der entscheidenden Endphase den Finalsieg erringen konnte.

Nie zuvor in der Geschichte des Volvo Ocean Races war das Finale so spannend. Mit drei Teams MAPFRE, Dongfeng und Team Brunel, begann die elfte und letzte Etappe am letzten Donnerstag in Göteborg. Die Situation war glasklar: Das Team, das als erstes über die Ziellinie vor der Küste von Scheveningen fährt, wird der Gesamtsieger des Rennens sein.

Team Dongfeng Volvo Ocean Race_2Die Crosshaven Segelstiefel im Einsatz beim Team Dongfeng - Foto Credit Eloi Stichelbaut

Dass Brunels Kapitän Bouwe Bekking, der zum achten Mal am Rennen um die Welt teilnahm, mit seinem Team bis zum letzten Moment um den Finalsieg kämpfen würde, berücksichtigte zunächst keiner.

Mit einer Gruppe von Top-Seglern startete Brunel am 22. Oktober in Alicante. Von einer eingespielten Mannschaft sprach jedoch zu diesem Zeitpunkt niemand. Laut Skipper Bekking hatten die "jungen Hunde" an Bord, darunter der Debütant Carlo Huisman und der Amerikaner Peter Burling (Olympiasieger und Gewinner des America Cups), noch viel zu lernen. In den ersten Etappen spielte Brunel nur eine Nebenrolle.

Die Spannung war spürbar, als die Flotte für die dritte Etappe nach Melbourne startete. "Diese Etappe trennt die Jungen von den Männern und die Mädchen von den Frauen", sagte der Routinier Bouwe Bekking unmittelbar vor der Abreise. Die erste wirkliche Konfrontation mit dem brutalen Südpolarmeer ließ nicht lange auf sich warten. Die Flotte geriet in eine Depression mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 60 Knoten. Die Seeleute kämpften gegen Wellen so hoch wie ein Wohnhaus, und erlebten Windgeschwindigkeiten, bei denen Sie lieber nicht auf hoher See sind. Aber sie hatten keine Wahl. Zum Glück waren sie in Sachen Kleidung und Stiefel, so wie die meisten Teams im Volvo Ocean Race, von Dubarry ausgestattet, und somit geschützt vor den Elementen.

Brunel überquerte als Vierter in Melbourne am Weihnachtstag die Etappen-Ziellinie zum Weihnachtsessen. Bekking warf sich vor, zu konservativ gesegelt zu sein. "Es ist immer ein Gratwanderung zwischen Resultate erzielen und Risiko laufen."

In der nächsten Etappe nach Hong Kong von 6.000 Seemeilen überraschte Außenseiter Sun Hung Kai / Scallywag, der hier den ersten Platz in der Heimatbasis errang. Während der Fahrt unter windstillen Kalmen war das Boot noch Letzter. Unwahrscheinliche Chancen auf einen Podiumsplatz, so schien es. Bis Kapitän David Witt Knall auf Fall einen völlig anderen Kurs als der Rest des Feldes wählte und gewann. Hier schloss Brunel als Fünfter ab. "Die anderen Teams segeln einfach schneller", stellte Bekking fest. Kurz vor dem Ende passierte jedoch dramatisches - Vestas 11th Hour Racing stoß mit einem Fischerboot zusammen, bei dem ein chinesischer Fischer tragischerweise sein Leben verlor.

Das Volvo Ocean Race trauerte um das, was passiert war, musste aber auch weitermachen. Am 5. Februar startete die Flotte für die sechste Etappe in Richtung Auckland. Nach 6.000 Seemeilen Segeln und 20 Tagen auf See gab es niederländischen Erfolg: Team AkzoNobel mit Kapitän Simeon Tienpont gewann diesen Wettstreit. Brunel enttäuschte erneut und wird nach einem taktischen Fehler in Neukaledonien Letzter. Die Kritik an Bekking und seinem Team nahm zu.

Die nächste Etappe, die zum brasilianischen Itajaí führte, begann am 18. März und wird sowohl als heroisch, aber vor allem als unvergesslich in die Geschichtsbücher eingehen. Die Fahrt unter schweren Bedingungen über das Südpolarmeer war eine große Herausforderung für die Segler und kostete John Fisher vom Team Sun Hung Kai / Scallywag das Leben. Er wurde durch verhängnisvolle Umstände über Bord geschlagen. Das komplette Volvo Ocean Race stand unter Schock durch dieses fatale Ereignis. Die Gedanken von Bouwe Bekking waren vor allem bei John Fisher, seiner Familie und seinem Team, als er mit Brunel das Podium bestieg.

Team Brunel mit Crosshaven VOR 2017/18-4Auch bei Team Brunel wurde auf die Crosshaven Segelstiefel gebaut - Foto Credit Sam Greenfield

Die nächste, achte Etappe brachte die Flotte auf das 5.700 Seemeilen nördliche Newport. Brunel lag für einen Großteil des Rennens in Führung, wurde aber kurz vor dem Ziel vom spanischen MAPFRE geschlagen. "Segeln ist ein grausamer Sport", reagierte Bekking enttäuscht. Wichtiger ist, dass Team Brunel auf den dritten Platz in der Gesamtwertung und erneut auf einen Podestplatz aufstieg.

Über Newport war der Kurs auf Cardiff (= 1.300 NM) eingestellt und Brunel gelang es, den Abstand mit den Vorläufern MAPFRE und Dongfeng durch einen Sieg zu verringern. Unterwegs wurde noch mit Team AkzoNobel um den 24-Stunden-Geschwindigkeitsrekord gekämpft, welcher Kapitän Tienpont mit 602,5 Seemeilen setzte. Damit konnte Bekking leben. Sein Fokus lag darauf, die endgültige Klassifizierung des Volvo Ocean Race zu gewinnen. Dieser Traum kam näher, als Brunel auch die vorletzte Etappe (3.300 SM) nach Göteborg gewann.

Bekking gründete den Sieg auf die eiserne Willenskraft seines Teams und Ihr Vertrauen auf die Dubarry-Offshore-Segelstiefel aus Leder, die sie bereits ab der ersten Etappe verwendeten. Diese Segelstiefel wurden speziell in Zusammenarbeit mit den Ocean Race Seglern entwickelt und bieten die Leistung, wie die GORE-TEX®-Produkttechnologie, das DryFast-DrySoft™-Leder, eine feste Gamasche und einen ultimativen Halt auf dem Bootsdeck, die der professionelle Segler benötigt.


Nach etwa 45.000 Seemeilen ist nun die Entscheidung in der Endphase von Scheveningen gefallen. Leider gelang es dem niederländischen Team Brunel nicht, die „roten Boote“ hinter sich zu lassen.

Am Sonntagnachmittag, dem 24. Juni, gewann das Dongfeng Race Team auf spektakuläre Weise die elfte Volvo Ocean Race-Etappe und damit die Gesamtpunktzahl. Nach der Umrundung der Wendeboje bei Norwegen entschieden sich die Franzosen / Chinesen für die kühne Variante der längeren Küstenstrecke bis zum Ziel in Schreveningen. Dies führte zu einem Rückstand von etwa 50 Seemeilen, doch das Team bewährte sich einen kühlen Kopf und segelte mit maximaler Schnellheit unter einem besseren Windwinkel. Am Nachmittag holten Sie noch einmal alles raus, um schließlich als Erster die Ziellinie zu überqueren. Team Dongfeng gewann und Brunel wird Dritter.


Team Brunels Kapitän Bouwe Bekking antwortete sportlich auf den Sieg der Dongfeng Mannschaft: "Zunächst einmal gratuliere ich Dongfeng. Sie haben den Sieg verdient. Auch MAPFRE hat uns geschlagen, und somit sind wir Dritter. Das ist immer noch ein Platz auf dem Podest. Die Ankunft hier ist fantastisch und auch die ganze Unterstützung, die wir in den letzten Monaten hatten.“ Bouwe bedankt sich bei allen und feiert mit Wassersportfans in Schreveningen.

Platzierungen elfte Volvo Ocean Race Etappe:
1. Dongfeng Race Team
2. Team AkzoNobel
3. MAPFRE
4. Team Brunel
5. Turn the Tide on Plastic
6. Sun Hung Kai/Scallywag
7. Vestas 11th Hour Racing

Vorläufiges Gesamtklassifikation Volvo Ocean Race 2017/18:
1. Dongfeng Race Team, 73 Punkte
2. MAPFRE, 70 Punkte
3. Team Brunel, 69 Punkte
4. Team AkzoNobel, 59 Punkte
5. Vestas 11th Hour Racing, 39 Punkte
6. Sun Hung Kai/Scallywag, 32 Punkte
7. Turn the Tide on Plastic, 32 Punkte

Turn the Tide on Plastic ist als fünfter über die 11. Etappen-Ziellinie gefahren. Das bedeutet, dass Sie die gleiche Gesamtpunktzahl wie Team Scallywag erreichten, und die In-Port Race Serie vor Den Haags Küste entscheidend ist.

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Dubarry of Ireland

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